Er IPL vondt å bruke? Dette kan du forvente hjemme

Tut IPL beim Anwenden weh? Das kannst du zu Hause erwarten

Wenn du IPL noch nie ausprobiert hast, ist es ganz natürlich, ein wenig gespannt zu sein, wie es sich anfühlt. Tut IPL weh, oder spürt man nur einen kleinen Stich?

Für die meisten fühlt sich IPL nicht wie echter Schmerz an. Das Gefühl wird eher als kurzer Wärmeimpuls, ein leichtes Kribbeln oder wie ein kleiner Gummiband-Schnipser gegen die Haut beschrieben. Wie viel du spürst, hängt unter anderem vom behandelten Bereich, dem Haartyp, dem Hautton und der gewählten Intensität ab.

IPL für zu Hause ist so entwickelt, dass es ein einfacher Teil deiner Haarentfernungsroutine sein kann. Das Wichtigste ist, vorsichtig zu beginnen und die Stufe zu finden, die sich für genau deine Haut angenehm anfühlt.

Tut IPL weh – oder fühlt es sich nur ungewohnt an?

IPL steht für Intense Pulsed Light und nutzt kurze Lichtimpulse, die vom Pigment im Haar aufgenommen werden. Das Licht wird in Wärme rund um den Haarfollikel umgewandelt und hilft bei regelmäßiger Behandlung, den Haarwuchs mit der Zeit zu reduzieren.

Der Lichtimpuls selbst dauert nur einen Augenblick. Deshalb wird das Gefühl normalerweise als kurz empfunden. An Bereichen wie Beinen und Armen spüren manche fast nichts, während Bereiche mit kräftigerem Haar oder empfindlicherer Haut deutlicher zu spüren sein können.

Eine leichte Wärme oder ein kurzes Kribbeln kann ganz normal sein. Die Behandlung sollte sich aber nicht stark schmerzhaft anfühlen. Wenn die Haut stark brennt oder sich heiß anfühlt, solltest du aufhören, die Intensität prüfen und die Anleitung deines IPL-Geräts befolgen. Hersteller von IPL-Geräten empfehlen generell, die Lichtstärke zu senken, wenn sich die Behandlung unangenehm anfühlt.

Wo am Körper ist IPL am deutlichsten zu spüren?

Es kann von Bereich zu Bereich große Unterschiede geben.

Die Beine sind für viele einer der angenehmsten Bereiche zum Anfangen. Die Haut ist oft weniger empfindlich, und die Oberfläche lässt sich gleichmäßig behandeln. Das Gleiche gilt oft für die Arme.

Die Bikinizone und die Achseln können sich intensiver anfühlen, weil die Haare hier oft dunkler und kräftiger sind. Die Oberlippe kann wegen der dünneren Haut ebenfalls empfindlicher sein.

Das heißt nicht, dass du IPL an diesen Bereichen nicht nutzen kannst, wenn dein Gerät dafür vorgesehen ist. Beginne einfach mit einer niedrigeren Stufe und steigere sie schrittweise, wenn du weißt, wie die Haut reagiert.

Dunkle und kräftige Haare können sich deutlicher anfühlen

IPL wirkt, indem es mit dem Pigment im Haar reagiert. Deshalb funktioniert die Technologie typischerweise am besten, wenn es einen deutlichen Kontrast zwischen Haar und Haut gibt.

Dunkle und kräftige Haare enthalten mehr Pigment und können deshalb mehr Licht aufnehmen. Das kann das Wärmegefühl spürbarer machen.

Sehr helles blondes, rotes, graues und weißes Haar enthält dagegen relativ wenig Pigment, und IPL hat bei diesen Haarfarben deshalb oft eine begrenzte Wirkung.

Die Tagesform der Haut macht einen Unterschied

Deine Haut kann an manchen Tagen empfindlicher sein als an anderen.

Wenn die Haut trocken, gereizt, sonnenverbrannt oder frisch gepeelt ist, kann sich eine Behandlung stärker anfühlen als normal. Warte deshalb, wenn die Haut rot, empfindlich oder beschädigt ist.

Es ist auch eine gute Idee, die Haut nach der Rasur zur Ruhe kommen zu lassen, wenn du Reizung oder Brennen bemerkst.

So machst du die IPL-Behandlung angenehmer

Die Vorbereitung ist sehr wichtig.

Rasiere die Haare vor der Behandlung, damit das IPL-Licht gegen das Haar unter der Hautoberfläche arbeiten kann, statt lange Haare auf der Haut zu erhitzen. Vermeide Wachs, Epilierer und Pinzette zwischen den Behandlungen, da IPL erfordert, dass das Haar noch im Follikel vorhanden ist.

Die Haut sollte sauber und trocken sein. Entferne Deodorant, Öl, Parfum, Selbstbräuner und Hautcreme von dem Bereich, der behandelt werden soll.

Wenn du IPL zum ersten Mal an einem bestimmten Bereich nutzt, solltest du zuerst einen kleinen Hauttest machen. Beginne mit einer angemessen niedrigen Stufe und sieh, wie die Haut reagiert, bevor du einen größeren Bereich behandelst. Hauttest und richtige Intensität sind auch ein zentraler Teil der Empfehlungen der Hersteller für die sichere Anwendung zu Hause.

Nutze nicht automatisch die höchste Stufe. Die beste Einstellung ist die, die zu deinem Hautton und Haartyp passt und sich zugleich angenehm anfühlt.

Halte das Lichtfenster gleichmäßig gegen die Haut, damit das Gerät guten Kontakt zum Behandlungsbereich hat.

Was ist nach IPL normal?

Nach einer Behandlung kann sich die Haut kurze Zeit etwas warm anfühlen oder leicht rosa aussehen.

Manche bemerken auch kleine rote Bereiche rund um die Haarfollikel, besonders dort, wo die Haare kräftig sind. Leichte Rötung und Wärme können nach IPL vorkommen und gehen in der Regel wieder zurück.

Wenn sich die Haut trocken anfühlt, kannst du eine milde und parfümfreie Feuchtigkeitscreme nutzen.

Vermeide starke Wärme und unnötige Reizung des Bereichs direkt nach der Behandlung und achte auf Sonnenschutz.

Wenn du Blasen, starke Schwellung, anhaltendes Brennen oder starke Schmerzen bekommst, solltest du die Behandlung stoppen und die Haut beurteilen lassen.

Wann solltest du mit IPL warten?

Nutze IPL nicht auf gereizter oder beschädigter Haut oder direkt über Tätowierungen und sehr dunklen pigmentierten Bereichen.

Du solltest bei IPL auch vorsichtig sein, wenn du Medikamente oder Hautpflege nutzt, die die Haut lichtempfindlicher machen. Bestimmte Medikamente und aktive Hautbehandlungen können die Reaktion der Haut auf Licht verändern. Die Sicherheitshinweise der Hersteller empfehlen deshalb, sowohl Medikamente als auch den Hautzustand vor der Behandlung zu prüfen.

Lies immer die Anleitung deines konkreten IPL-Geräts, da die Empfehlungen für Hauttöne, Behandlungsbereiche und Intensität von Modell zu Modell variieren können.

Nach den ersten Malen wird es oft leichter

Das erste Mal kann sich am ungewohntesten anfühlen, weil du noch nicht weißt, was dich erwartet.

Sobald du eine Stufe gefunden hast, die zu deiner Haut passt, wird die Behandlung schnell mehr zur Routine. Du lernst auch, welche Bereiche eine etwas niedrigere Stufe brauchen und wo du problemlos eine höhere Einstellung nutzen kannst.

Bei IPL geht es nicht darum, eine möglichst hohe Stufe zu nutzen. Regelmäßige Behandlung und korrekte Anwendung sind viel wichtiger.

Eine gute IPL-Behandlung sollte sich kontrolliert und kurz anfühlen. Fang vorsichtig an, behalte die Haut im Auge und finde eine Intensität, mit der du dich wohlfühlst. So lässt sich die Behandlung viel leichter zu einem festen Teil deiner Routine machen.

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